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Eisenbahn-Unter- und Oberbau : (Gruppe XVIII, Section 2) : 3 / Bericht von Franz Rziha
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Rechtsdrehung 90°Linksdrehung 90° 
  
  
  
  
  
 
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Oberbau.

batterie geschlossen und ein Klingelwerk in Bewegung gesetzt werden kann.

b) Function des Apparates.

Ist kein Strom im Apparate, so befindet sich der Anker a in einer gewissen Entfernung von den Eisenkernen des Elektromag­netes e. Wirkt ein Strom, so zieht der Elektromagnet den Anker an. Da die Gabel y mit dem Anker einen Winkelhebel bildet, so wird auch diese im Sinne der Ankerbewegung bewegt, wodurch das Prisma seine Stütze bei dem tiefer liegenden n yerliert( Figur 318), selbe aber sofort an dem höher liegenden Stahllappen n findet, und zwar so lange, als der Anker angezogen wird.

Wird nun der Strom unterbrochen, so wird mit Hilfe der Spiralfeder k, der Anker und dadurch auch die Gabel g in die ur­sprüngliche Lage gebracht. Das Prisma verliert seine neue Unter­stützungsfläche wieder, und wird nun durch das Balancirgewicht P, das labil angeordnet ist, eine Drehung des Armes d nach aufwärts hervorgerufen, welche die Auslösung des Prisma aus der Gabel g zur Folge hat.

X

Nach dieser Auslösung fällt der Stift& auf den Uebersetzungs­hebel Y, der sich um jenen Stift, mit dem er mit dem Sperrhebel h verbunden ist, so lange dreht, bis sein oberer Hebelarm sich an den Arretirungskeil( der deutlich in Figur 318 durch Punkte am obersten Ende des Hebels h gezeichnet ist) anlegt. Nun befindet sich der Drehpunkt des Uebersetzungshebels y, der jetzt mit dem Sperrhebel h ein Ganzes bildet, an der Peripherie des Stellrades R. und zwar dort, wo der Uebersetzungshebel y mit einer Ecke anliegt. Das noch immer wirkende Balancirgewicht P drückt den Hebel h, respective seinen Sperrkeil aus dem Peripherieeinschnitte heraus, und sogleich wird das Stellrad R frei. Dieses kann sich nun vermöge des Schnurgewichtes drehen; denn die schraubenförmige Führungs­curve desselben wirkt successive auf das Röllchen D, und die Scheibenstange, respective die Scheibe selbst, wird bis zur nächsten Einklinkung des Sperrhebels h um 90 Grad gedreht.

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Da nun die Hülse C₁ C₁₁, welche das Röllchen D trägt, lose an der Scheibenstange sitzt und mit der oberen, fest angebrachten Hülse C durch eine starke Spiralfeder B gekuppelt ist, so ist auch