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Das Kaiserreich Brasilien auf der Wiener Weltausstellung von 1873
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Espirito Santo, mit Anschluss an die Eisenbahn, welche von der Hauptstadt von Espirito Santo ausgeht.

Caldas- Eisenbahn. Von dem gleichnamigen Municipium ausgehend, wird sie an die Mogy- mirim- Eisenbahn, welche eine Zweigbahn der Santos- Campinas- Eisenbahn ist, anschliessen. Diese Eisenbahn wird den Gebrauch der vortrefflichen Thermalwasser, welche in dieser Gegend existiren, sehr erleichtern.

Ubá- Eisenbahn. Sie ist eigentlich eine Verlängerung der Eisenbahn, welche, mit Anschluss an die Eisenbahn D. Pedro II, die Städte Leopoldina, S. Paulo de Mu­riahé und Ubá mit einander verbinden soll.

Farpão- Eisenbahn. Von dem gleichnamigen Orte aus­gehend, wird sie, am Ufer des Rio Jequitinhonha, mit derjenigen Eisenbahn zusammentreffen, welche von der Grenze der Provinz Bahia nach Cachoeirinha projectirt worden ist.

Sapucahy- Eisenbahn. Diese Verlängerung der Ita­jubá- Zweigbahn hat eigentlich zum Zweck, den schiffbaren Theil des Rio Sapucahy zu erreichen.

Diamantina- Eisenbahn. Ihr Endpunkt soll eigentlich an der Grenze der Provinz, im Thale des Rio Doce, liegen, und wird die Stadt Diamantina mit der Haupt­stadt der Provinz Espirito- Santo durch eine Eisenbahn verbinden, welche zwischen Sousa, am Ufer des genannten Flusses; und jener Provinzial- Hauptstadt gebaut werden soll.

Piumhy- Eisenbahn. Sie wird die Städte S. João de El- Rei und Piumhy mit einander verbinden.

Folgende Tabelle zeigt sämmtliche Staats- und Pro­vinzial- Eisenbahnen, die theils dem Verkehr schon über­geben, theils im Bau begriffen sind, theils sich in Vor­studien befinden oder projektirt sind.